Transitionen

Geschichten in Zeiten der Veränderung


Die Nachbarschaftstheater der Dresdner59 startet wieder.

2 Wochen Storytelling & Legislativtheater

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Haben wir jetzt alle eine Meise?

Sind wir verrückt geworden – oder weise?

Bin ich gewachsen oder verzweifelt?

Was hab ich gelernt aus diesem Jahr -

was ist sichtbar geworden und muss ganz klar

von uns allen benannt und geändert werden,

damit es besser wird, als es war?

 

 

Das Nachbarschaftstheater der Dresdner59 soll auch 2021 wieder ein Anlaufpunkt für alle Interessierten sein - aus Reudnitz und aus anderen Nachbarschaften -, die sich über Spiel, Theater und andere Kreativmethoden kennenlernen und austauschen wollen. "Transitionen - Geschichten in Zeiten der Veränderung" soll ihnen die Möglichkeit bieten, über vergangene Erfahrungen ins Gespräch zu kommen und Ideen für die Zukunftsgestaltung zu entwickeln.

 

Das letzte Jahr hat gezeigt, wie schnell und unerwartet gewohnte und alltägliche Abläufe unseres persönlichen und gesellschaftlichen Alltags sich wandeln können. Die Welt steckt mitten in einem Übergang – wohin es genau gehen wird und welche Veränderungen dauerhaft bleiben werden, ist aktuell nicht absehbar. Zugleich bleibt die Frage: an welchen Ecken und Enden ist es sichtbar geworden, dass Veränderungen notwendig sind, um ein besseres, „gerechteres“ und zugewandtes Miteinander zu ermöglichen?

 

Im ersten Projektteil wird es daher um die Geschichten von Übergängen gehen: Erlebnisse aus dem vergangenen Jahr, aber auch der eigenen Biographie sowie der kollektiven Geschichte. Erzählungen unterschiedlicher Erfahrungen, neu erlernte Bewältigungsstrategien und Widerstandsfähigkeiten, sichtbar gewordene Notwendigkeiten und Herausforderungen.

Über Systemisches Theater, Storytelling und Schreibübungen sollen Themen ergründet und erarbeitet werden, zu denen im Übergang zum 2. Projektteil weitergeforscht wird: welche Gesetze und Grundlagen existieren aktuell?

 

Im zweiten Projektteil sollen aus diesen Themen dann einige wenige ausgewählt werden. Mittels der Methoden des Legislativtheaters werden dann Szenen erarbeitet, die geteilte Fragen, Probleme und Schwierigkeiten auf der Bühne zeigen und die Zuschauenden zu einem Dialog einladen sollen.

Bei Interesse sollen die Teilnehmenden auch befähigt werden, den Aufführungsprozess zu moderieren.

 

Im dritten Projektteil sollen die 4 Aufführungen stattfinden. Während der Aufführungen können die Zuschauenden einzelne Schauspielende in einem moderierten Prozess ersetzen, um gemeinsam alternative Handlungsideen zu entwickeln, aus denen wiederum Vorschläge für die Stadt, den Stadtteil, Initiativen, Gesetze und/oder Gesetzesänderungen entstehen. Ziel ist es, die Zuschauenden dabei zu unterstützen, eigene Ideen zu formulieren und einen theatraler Diskussionsprozess auf der Bühne zu starten, der von einem/r anwesenden Jurist*in unterstützt wird.

 

Teilnahme und Kosten

 

Die Teilnahme ist für alle interessiert möglich, unabhängig von Vorerfahrungen, Alter oder Herkunft.

Die Teilnahme ist aufgrund der aktuellen Hygienebestimmungen auf x Personen beschränkt.

Für Rückfragen bzw. eine Teilnahmeanmeldung einfach eine Email an: theaterroteruebe@gmail.com

 

 

Gesamtbeitrag: 70,00-90,00€ nach Selbsteinschätzung

 

Projektteil 1

Storytelling und Geschichten von Übergängen + Einführung Legislativtheater

25.-29. August 2021

 

Projektteil 2

Legislativtheater

29. September - 03. Oktober 2021

 

Projektteil 3

4 Aufführungen im Oktober und November (Daten noch nicht klar, Abendtermine unter der Woche)

 

Anmeldung und Fragen

 

theaterroteruebe [at] gmail.com