Die Anderen


Ein Theaterprojekt in Kooperation des Pöge-Haus e.V. mit Theater Rote Rübe, dem Forumtheater Leipzig und der VILLA Leipzig – soziokulturelles Zentrum.

 

Ab Dezember geht unsere STARTNEXT-Kampagne online!

Wer bin ich, wenn ich nicht ich bin?

Bin ich Mann, bin ich Frau, bin ich Mensch?

Bin ich reich, weil du arm bist?

Bist du stark, weil du mir helfen kannst?

Bin ich schwach, weil du mir zeigst, dass ich schwach bin?

Bin ich Migrant*in, Geflüchteter, Mensch?

Wer bin ich ohne die Anderen?

Und wer bist du…?


Worum geht es in dem Projekt?

 

„Die Anderen“ ist ein Theaterprojekt von und mit Menschen, die aus verschiedenen Gründen nach Deutschland eingewandert sind. Eine Gruppe von Menschen, die an die transformative Kraft und politische Notwendigkeit von Kunst, Theater und Storytelling glaubt – und daher die eigenen Stimmen nutzen möchte, um Geschichte zu erzählen.

 

Geschichten von…

 

– Menschen die helfen und Menschen, denen geholfen wird,

– Menschen, die im „Chaos“ leben und Menschen, die die „Ordnung“ schätzen,

– wohlhabenden Menschen und denjenigen, die es noch werden wollen,

– Menschen, die mit Macht geboren wurden und anderen, die sich ihre Macht erkämpfen müssen,

– Einheimischen und Zugezogenen,

– Flucht und Abgrenzung,

– Stärke und Schwäche,

– Armut und Reichtum,

– Menschen die helfen und Menschen, denen geholfen wird,

– Menschen, die im „Chaos“ leben und Menschen, die die „Ordnung“ schätzen,

– wohlhabenden Menschen und denjenigen, die es noch werden wollen,

– Menschen, die mit Macht geboren wurden und anderen, die sich ihre Macht erkämpfen müssen,

– Einheimischen und Zugezogenen,

– Flucht und Abgrenzung,

– Stärke und Schwäche,

– Armut und Reichtum

 

Dabei sollen einige Fragen im Mittelpunkt stehen…

 

Existiert das Eine nur, weil es das Andere gibt?

Kannst du nur deshalb du sein, weil du dich in mir spiegeln kannst?

Habe ich durch dich gelernt, wer ich bin?

Gibt es unter diesen Rollen eine Essenz, die uns verbindet?

 

„Die Anderen“ ist ein Projekt, das Verbindungen und Gemeinsamkeiten hinter den Geschichten entdecken möchte, die uns scheinbar trennen. Es möchte Geschichten erzählen, die zeigen, wie nah wir uns in unseren Leben sind, egal woher wir kommen.

 

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

 

2021 soll die erste Spielzeit von „Die Anderen“ sein. In diesem ersten Jahr soll eine Aufführungscollage entstehen – unsere erste Bühnenproduktion! Unter dem zentralen Thema „Der Spiegel“ erforschen wir eigene Geschichten im Spiegelbild der Geschichten Anderer:

 

Die Geschichte eines Menschen, der nach Deutschland geflüchtet ist, im Spiegel der Geschichte eines Menschen, der aus Deutschland flüchtete.

 

Die Geschichte des eigenen Mannseins/Frauseins im Spiegel der Geschichte unserer Eltern, Gesellschaften – im Spiegel des Patriachats.

 

Die Geschichte der eigenen, globalen Herkunft (gebunden an Wohlstand, militärische Konflikte, politische Führungen) gebunden an die Geschichten und Erzählungen anderer, globaler Herkünfte.

 

Dazu nutzen wir verschiedene Formen des Theaters und des kreativen Ausdrucks: Storytelling, Theater der Unterdrückten, Theatre of Witness, dokumentarisches Theater, physisches Theater. Die Aufführungen sollen sowohl in Theatern, als auch in theaterfremden Orten (Parks, Unterkünfte, Konferenzen, etc.) stattfinden. Im Anschluss soll es ein interaktives, publikumsinvolvierendes Diskussionsformat geben – denn im Theater sollen nicht nur die Stimmen der Schauspielenden gehört werden – auch ihr seid „Die Anderen“!

 

2021 soll ein erster Schritt sein, damit „Die Anderen“ sich auch für die Folgejahre als feste Gruppe etabliert und weitere Produktionen entwickelt.


“Die Anderen” sind Hanin Hanafi, Baraa Alkurdi, Amar Alhareeri, Eleonore Slabbert, Pablo Figueroa.

 

Robert Klement, Rebecca Richter und Corinne Besenius sind in dem Projekt für den inhaltlichen und begleitenden Prozess zuständig.

 

5 Schauspielende, 2 Theatermachende und 1 Filmemacherin aus Syrien, Venezuela, Ägypten, Süd-Afrika, Luxemburg und Ost- und Westdeutschland.

 

„Die Anderen“ ist ein Leipziger Projekt, das persönliche und politische Geschichten erforscht und erzählt…das Verbindungen und Gemeinsamkeiten zwischen Geschichten, die uns scheinbar trennen, entdecken möchte – egal woher wir kommen.

 

„Die Anderen“ soll professionelle Arbeit wertschätzen und vergüten. Erste Saison 2021: sei auch du Teil von „Die Anderen“!


Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

 

Wir haben den Wunsch und die Überzeugung, dass Theater von und mit neu eingewanderten Menschen keine rein ehrenamtliche Freizeitbeschäftigung sein sollte. Somit ermöglichst du durch deine Unterstützung, dass das Projekt und unsere Arbeit ebenso vergütet und wertgeschätzt werden kann, wie die Arbeit professioneller Schauspieler*innen (oder zumindest, dass wir uns einen Schritt in diese Richtung bewegen).

 

Durch die Unterstützung des Projektes ermöglichst du unserer Gruppe Zeit:

 

Zeit zum Erforschen, zum Teilen, zum Kreieren und zum Erzählen.

 

Kunst und Kultur sollten nicht gekauft werden oder von zufälligen Finanzierungszuschüssen abhängig sein. Speziell in dieser sehr unsicheren Phase sollten Kunst und Kultur durch Solidarität und die Unterstützung all derjenigen, die ihren Wert erkennen und schätzen, ermöglicht und unterstützt werden.

 

Unterstützung kann vielfältig sein:

 

(1) Lest euch die Einzelheiten über das Projekt durch. Kontaktiert uns bei Fragen und Interesse.

(2) Teilt unseren Unterstützungsaufruf (Erzählt davon. Social Media. Schreibt einen Newsletter oder eine Email an Freund*innen.) Helft uns dabei, sichtbarer zu werden.

(3) Unterstützt das Projekt mit einem kleinen oder größeren Geldbetrag!

 

Finde deinen Weg, dabei zu sein – denn auch du bist „Die Anderen“!