Forumtheater Leipzig (FTL)


Das "Forumtheater Leipzig" ist eine offene Gruppe verschiedener Menschen, die interessiert sind Theater zu nutzen, um einen breiten Dialog über gesellschaftspolitische Themen zu schaffen. Theater ist dabei ein niedrigschwelliges Werkzeug, um Diskussionen und Austausch über bildliche Sprache zugänglich für alle zu machen.

Die Gruppe existiert seit 2016, seit 2019 unter dem Namen "Forumtheater Leipzig".

 

> Theater, das Begegnung schafft <

 

Basierend auf den Gedanken und Schriften des Pädagogen Paulo Freire  hat der brasilianische Regisseur, Schauspieler & Schriftsteller Augusto Boal viele Spiele und Übungen gesammelt und erfunden, um sie in den Methoden des Theaters der Unterdrückten zusammenzufassen. Das Theater der Unterdrückten entstand im Kontext des Widerstandes während der brasilianischen Diktatur. Ziel war es, alle gesellschaftlichen Schichten an einem kollektiven Kreations- und Diskussionsprozess teilhaben zu lassen.

 

Forumtheater ist ein Teil des Theaters der Unterdrückten. In Forumtheateraufführungen werden Konflikte und Krisen in theatralische Szenen verpackt - ohne zu wissen, wie wir die gezeigten Probleme lösen können. Während einer Forumtheateraufführung können die Zuschauenden die Szenen unterbrechen und die Schauspielenden auf der Bühne ersetzen, um eigene Handlungs- und Lösungsideen zu entwickeln und "einander zu zeigen, was sie meinen, anstatt zu sagen, was sie denken." So soll lebendiger und partizipativer Austausch gefördert werden - zugänglich für alle.